Die Bären-Bewegung hat im vergangenen Jahrzehnt extrem an Popularität gewonnen und kein schwules Magazin, kein Straßenfest oder Pride March kommt mehr ohne die deutliche Präsenz der einstmals so im Verborgenen lebenden Bartmänner kräftigeren Formats aus. Das ist schön und ein deutlicher Beweis dafür,  dass ein Jahrzehnte langer Weg zur Emanzipation endlich zum Ziel geführt hat: als nicht mehr zu übersehender Teil des vielfältigen schwulen Spektrums wahrgenommen und anerkannt zu werden!

Allerdings ist auch die unerfreuliche Tendenz zu beobachten, dass die vormals ohne Mode-Diktate und Einschränkungen auskommende und ehemals so offene Szene zunehmend konfektioniert und von den schon damals so intolerant und ausgrenzend agierenden Verfechtern eines vermeintlich allgemeingültigen schwulen Schönheitsideals übernommen wird – Stichwort Muscle Bears: auf vielen Bären-Treffen in den USA tummeln sich mittlerweile ausnahmslos behaart-bärtige Bodybuilding-Klone, die mehr als deutlich machen, dass der klassische Bud-Spencer-Typ dort nicht mehr willkommen ist…!

Für uns sind Bären keine ehemaligen Muscle Queens, die, im mittleren Lebensalter angekommen, nun langsam einsehen, dass auch sie nicht gegen den Zahn der Zeit und die Alterspfunde ankommen, und die nun, den Zeichen der Zeit folgend und auf einen schon lange vor ihrer Zeit ins Rollen gebrachten Zug aufspringend, sich schnell mal einen Bart stehen lassen und auf ihre Ganzkörperrasur verzichten und glauben, als neue Bear Role Models nun auch schon wieder den allgemein verbindlichen Ton angeben zu müssen.

Sorry, aber ein Bart und ein paar Haare am Körper machen noch keinen Bären!
B-Ä-R-E-N,  nicht Katzen (ein einfacher Blick auf die namensgebenden Brüder im Zoo sagt doch ohnehin mehr als tausend Worte…)

HUSKYBEAR.COM feiert den klassischen Bären, bärtig, behaart, gemütlich, lebenslustig & tolerant und, vor allem, mit deutlich mehr Gewicht auf den Knochen!

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